"Bewegung gegen Krebs"

Die Bewegungsoffensive "Bewegung gegen Krebs"
Sport macht Spaß und wirkt ganz nebenbei präventiv auf viele Erkrankungen. Mit dem bundesweiten Projekt "Bewegung gegen Krebs" machen die Deutsche Krebshilfe, der DOSB und die Deutsche Sporthochschule Köln gemeinsam auf die enorme Bedeutung von Sport und Bewegung in der Krebsprävention- und Nachsorge aufmerksam.

Viele wären gerne aktiver, wissen aber nicht, wie sie beginnen sollen. Mit dem Projekt möchten die Initiator*innen gemeinsam mit Ihnen genau an dieser Stelle ansetzen. Freude an regelmäßiger Bewegung und Sport soll vermittelt und Tipps und Hilfen für den Einstieg in ein sportlich aktiveres Leben gegeben werden.

Weitere Informationen zur Bewegungsoffensive gibt es unter www.bewegung-gegen-krebs.de.


Vereinswettbewerb

Wettbewerb "Bewegung gegen Krebs" 2020 ausgesetzt!

Gerade angesichts der aktuell zunehmenden Lockerungen im gesellschaftlichen Leben steht für uns weiterhin der Schutz der Menschen in den Vereinen an höchster Priorität. Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens nun dazu entschlossenen, den Vereinswettbewerb im Jahr 2020 auszusetzen bzw. zu stoppen.

Wir als Gesundheitsressort möchten unseren Teil dazu beitragen, dass Menschenansammlungen mit einer potenziellen Infektionsgefahr möglichst vermieden werden, zumal auch in der jetzigen Phase die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin gelten. Zusätzlich erschweren unterschiedliche länder- und sportartspezifische Regelungen eine faire Ausgangssituation für die Vereine, um Aktionstage durchzuführen.

Wir sind sehr dankbar für die vielen bisherigen Anmeldungen und Ihre Bereitschaft, auf das Potential von Bewegung und Sport zur Krebsprävention hinzuweisen.

Teilprojekte

Teilprojekt 1 "Qualifizierungsmöglichkeiten Rehabilitationssport in der Onkologie"

Das Teilprojekt 1, welches vom Deutschen Behindertensportverband e.V. übernommen wird, hat sich zum Ziel gesetzt, einheitliche Inhalte für die Qualifizierungsmaßnahmen von Übungsleiter/-innen im Rehabilitationssport in der Onkologie zu erarbeiten. Dies erfolgt zum einen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden und zum anderen, um die neuen Erkenntnisse aus der Bildung und Lehre sowie der Wissenschaft in die Qualifizierungsmaßnahmen einfließen zu lassen, mit dem Ziel, bestehende Angebote im Rehabilitationssport für Menschen mit Krebserkrankungen auszuweiten und neue Angebote zu schaffen. Im Vordergrund steht die Erstellung einheitlicher Lehr- und Lernmaterialien nach modernen Lern- und Lehrmethoden. Hierdurch kann eine Standardisierung und damit verbunden eine Steigerung der Qualität in den Lehrgangsmaßnahmen erreicht werden. Diese Materialien werden im Rahmen von Modellehrgängen und einer Multiplikatorenschulung erprobt und evaluiert, um sie langfristig in die Aus- und Fortbildung zu implementieren.

Teilprojekt 2: "Bewegt bleiben" - Rehabilitations-, Präventions- und Breitensportangebote für (ehemalige) Krebspatienten/innen"

Im Teilprojekt 2 stehen (ehemalige) Krebspatienten/innen während der Übergangsphase von der Rehabilitationsklinik zu einem bewegungsfreundlichen Alltag im Mittelpunkt.

Ziel ist es, Informations- und Versorgungslücken zwischen Rehabilitationskliniken und Sportvereinen zu schließen, um den Zugang zu den Gesundheitssportangeboten der hessischen Vereine zu erleichtern.

Von der positiven Wirkung des Sports auf Therapiespätfolgen profitieren ehemalige Krebspatienten/innen auch Dank der vielfältigen Rehabilitations- und Präventionsangebote der Vereine. Zudem lässt sich in diesem Zusammenhang auf die Prävention von Folgeerkrankungen verweisen. Im Rahmen des Teilprojekts will der Landessportbund Hessen, gemeinsam mit seinen Partnern Hessischer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS) und Hessischer Turnverband (HTV) Vereine dabei unterstützen, ihr gesundheitssportliches Profil noch stärker herauszustellen und gegenüber Ärzten, Kliniken und Patienten transparent zu machen. Wie das Zusammenspiel aller Akteure dabei optimal aussehen kann, wird in zwei Modellkommunen beispielhaft umgesetzt. Dabei werden die bestehenden Netzwerke zwischen Sportvereinen, Ärzten, Rehabilitationszentren und anderen Akteuren weiter ausgebaut, um die vorhandenen Strukturen weiterzuentwickeln und zu stärken.

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