Jazz und Modern Dance

Jeder Mensch hat ein Gefühl für Rhythmus. Und die meisten Menschen bewegen sich auch gern zu Musik, ob allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Tanzsport ist aber noch mehr als tänzerische Bewegung zu Musik. Denn Tanzen macht fit bis ins hohe Alter, erhält die Gesundheit und fördert auch insbesondere die Koordinationsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Darüber hinaus dient Tanzen natürlich der Ausdauer und damit der gesamten Fitness von Körper und Geist
Jazz und Modern Dance sind junge Tanzsportarten, die sich durch Kunst und Sport auf der Tanzfläche ausdrücken. Der Tanzstil hat eine Entwicklung von mehreren Jahrzehnten durchlebt. Der Jazz Dance enthält Elemente aus afrikanischen, europäischen und amerikanischen Tanzstilen, der Modern Dance ist eine Erfindung neuzeitlicher Tanzchoreographen auf der Basis von Modetänzen. Die Gemeinsamkeiten von beiden sind, dass die meisten Bewegungen und Ausdrücke nicht fest vorgeschrieben sind, sondern durch die Phantasie der Tanzenden bestimmt werden. Vorkenntnisse müssen nicht sein, erlaubt ist, was Spaß macht und Lebensfreude ausdrückt. Die ersten Tanzturniere in Deutschland fanden Mitte der 70er Jahre statt. In den darauf folgen Jahren hat der „Fitmacher“ Jazz und Modern Dance, kurz JMD genannt, immer mehr begeisterte Anhänger gefunden und sich aus dem reinen Freizeit- und Breitensport auch zu einer Leistungssportdisziplin mit Nationalen und internationalen Meisterschaften und Ligasystemen entwickelt

Wo?

Beim Deutschen Tanzsportverband erfahren Sie, wo einer der über 2.000 Tanzsportvereine, die sich dem Jazz und Modern Dance widmen, in Ihrer Nähe zu finden ist. Davon nehmen rund 450 Teams regelmäßig bundesweit an Wettbewerben und Wettkämpfen teil. Noch viel mehr Gruppen aller Altersklassen trainieren in den unterschiedlichen Kursen, meist in der Turnhalle oder dem Clubhaus des Vereins.

Wie oft?

Zwar heißt beim Jazz und Modern Dance die Devise: Erlaubt ist alles, was Spaß macht. Dennoch gibt es auch einige Regeln, schließlich wird JMD in einer Gruppe getanzt, auf die man Rücksicht nehmen muss. Um ein eingespieltes Team zu werden und die dafür notwendige Choreographie zu erlernen, sind ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche empfehlenswert. Mit der dann sich bald einstellenden Routine werden die Bewegungsgrenzen immer weiter, sind sogar Sprünge und Drehungen möglich. Der eigene Körper wird bewusst erkannt und gleichmäßig trainiert, die Fitness verbessert.

Was ist zu beachten?

Jazz und Modern Dance ist die einmalige Chance, Kunst und Sport miteinander zu kombinieren. Kreation ist hier gefragt, Sie können sich durch Ihre Bewegungen zur Musik ausdrücken. Auf der anderen Seite halten Sie sich dadurch fit und es macht Spaß. Hinzu kommt der soziale Effekt. JMD wird in der Gruppe in einem Tanzsportverein betrieben. Geselligkeit, Gemeinschaft und Spaß an der Bewegung werden hier groß geschrieben. Wer etwas in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, passt die Bewegungen seinem eigenen Wohlbefinden an. Vorkenntnisse müssen nicht sein und der Tanz selbst wird von Phantasie, Kreativität sowie im Rahmen der eigenen körperlichen Möglichkeiten getanzt. Bei Wettkämpfen müssen dann natürlich einige Vorgaben erfüllt werden. Alles, was Sie zum Training brauchen, ist eine leichte, bequeme Kleidung und Schuhe, in denen Sie auch mal eine Drehung wagen können. Wer sich nicht sicher ist, ob Jazz und Modern Dance die richtige Sportart ist, sollte einfach mal bei einem Kurs vorbeischauen und neue Ideen an sich heran lassen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Tanzsportverband e.V.
Haus des Sports II
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 677 28 50
Telefax: (069) 677 28 530
E-Mail: info(at)tanzsport.de


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