Stimmung durch zu wenig Bewegung eingetrübt

Eine weltweite Studie der International Research Group on Covid and Exercise weist auf eine Veränderungen der Stimmung durch das Ausmaß wöchentlicher Bewegung hin.

Bewegung und Sport haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Foto: LSB NW
Bewegung und Sport haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Foto: LSB NW

Die Corona-Krise und die damit verbundenen, notwendigen Einschränkungen der persönlichen Lebensführung fordern den Menschen ein Höchstmaß an Selbstdisziplin ab. Stimmungen, wie beispielsweise Langeweile wirken sich negativ auf die Einhaltung der Verhaltensregeln zum „social distancing“ aus. Und die Stimmung der Vielen, die es vor der Krise gewohnt waren, sich regelmäßig ihrer Gesundheit zuliebe zu bewegen, hat sich messbar eingetrübt, wie aktuelle Auswertungen zeigen.

Die Ergebnisse einer großen Studie der International Research Group on Covid and Exercise mit mehr als 13.000 Befragten weltweit zeigen, dass das Ausmaß an wöchentlicher Bewegung während der Corona-Krise mit Veränderungen in der Stimmung der Menschen einhergeht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen eine vorsichtige, aber baldige Lockerung der Bedingungen, die das gesundheitsdienliche Sporttreiben der Bevölkerung derzeit erschweren. Die körperlich, psychisch und sozial positiven Auswirkungen von Bewegung und Sport auf die Gesundheit gälte es aus Sicht der Sportwissenschaftler*innen schnellst­möglich wieder konsequenter zu nutzen als dies zuletzt möglich war. 

Die International Research Group on Covid and Exercise wurde am 26. März 2020 an der Universität Potsdam zum Zwecke der Durchführung einer großen internationalen Studie initiiert. Der Gruppe gehören Sportwissenschaftleri*nnen aus 21 Ländern an. Die Studie wird koordiniert und geleitet von Prof. Dr. Ralf Brand und Sinika Timme in Potsdam, gemeinsam mit Dr. Sanaz Nosrat am Lehman College New York (USA). 

Befragt wurden Erwachsene im Mindestalter von 18 Jahren. Am Ende der Kalenderwoche 17 (im Jahr 2020) hatten 13.639 Menschen weltweit teilgenommen. Aus deutscher Sicht haben sich zwischen dem 2. und 20. April 2020 insgesamt 2.037 in Deutschland lebende Personen aus allen 16 Bundesländern beteiligt. Der Altersdurchschnitt der Gruppe liegt bei 37 Jahren (± 13 Jahre). 

Hier geht es zu den Handlungsempfehlungen aus der Studie

(Quelle: Uni Potsdam)


  • Bewegung und Sport haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Foto: LSB NW
    Frau in Startposition zum Sprint auf einer Wiese Foto: LSB NRW

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